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Aktuelles

Pfingsten 2021

Ohne Vorbehalt und ohne Sorgen
Leg ich meinen Tag in deine Hand.
Sei mein Heute, sei mein Morgen,
Sei mein Gestern, das ich überwand.
Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen,
Bin aus deinem Mosaik ein Stein.
Wirst mich an die die rechte Stelle legen,
Deinen Händen bette ich mich ein.


Edith Stein

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Mitstreiter des Edith-Stein-Hauses in Parchim.


Nach Ostern, dem Fest der glorreichen Auferstehung folgen nun die Feste Christi
Himmelfahrt und Pfingsten.
Bei beiden kirchlichen Festen wird das Edith-Stein-Haus auf Grund von C19 ohne
Gäste sein. Alle Veranstaltungen für den Monat Mai wurden bereits abgesagt. Und wie
die Entwicklung bis Ende Juni sein wird, ist noch völlig offen.
Was aber nicht mehr offen ist, ist der Beschluss der Bistumsleitung, dass Edith-Stein-
Haus zum 30. Juni für immer zu schließen. Nach 26 Jahren ist nun der Zeitpunkt
gekommen um Abschied zu nehmen.
Gerne denke ich an die Jahre hier zurück, den vielen Gäste aus so vielen Ländern und
Kontinenten. Ob ganz Kleine oder schon Große, ob Junge oder Junggebliebene, ALLE
haben das Haus mit Leben erfüllt und dazu beigetragen, dass es ein Haus der
Begegnung war, im Beten, Gesang, Tanz, in Meditation, im Gottesdienst, in
Vorträgen, in Aus- und Weiterbildung, in Freude und Trauerbewältigung, beim Grillen
und Fasten, in Philosophie und Diskussionen, in Kooperation mit kirchlichen,
staatlichen und weltlichen Institutionen, im Leben und Sterben, in Freude und Stille.
Ich denke gerne zurück an alle ehemaligen und jetzigen Mitarbeiter/innen, ohne die
das Haus niemals so funktioniert hätte können. An all deren Engagement, den Fleiß,
die Umsicht, die Sauberkeit, den Elan, den Innovationen und Erneuerungen die durch
sie hier eingebracht wurden. An die ehemalige Leitung und dem Kuratorium sowie die
Ordensschwestern als auch Priester, welche immer versucht haben, eine Perspektive
und Zukunft für das Haus aufzuzeichnen und sich für den Bestand teilweise vehement
eingesetzt haben.
Für all die Fachfirmen und Gewerke, die uns unterstützt haben in dieser Zeit, die
teilweise 365 Tage rund um die Uhr für uns da waren und immer faire Vertragspartner waren.
Es war immer ein sehr gutes Gefühl, diese Menschen an der Seite zu wissen und zu haben.

Allen Menschen, die für dieses Haus da waren, es besuchten, es mit ihren Gebeten
begleiteten, es finanziell unterstützten und sich eingesetzt haben in so vielfältiger Art
und Weise möchte ich mich von Herzen bedanken und „Vergelt’s Gott“ sagen.
„Schön, dass es Sie / euch gegeben hat!“

Mit herzlichen Abschiedsgrüßen
Ihr / euer
Lothar Ansgar Pfeil
Geschäftsführer ESH

Grußwort zur Fastenzeit

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Mitstreiter des Edith-Stein-Hauses in Parchim.

Am 17. Februar beginnt die diesjährige Fastenzeit, sehr früh und eigentlich noch mitten im Winter. Geplant war, dass Kinder mit Behinderungen das Edith-Stein-Haus mit Leben erfüllen wollten und sollten. Doch leider sind zu Lasten der Kinder diese Tage aus bekanntem Grund ausgefallen. Nein, sie wollten darauf nicht verzichten, ja sie wollten erfahren, was der Aschermittwoch bedeutet und den Sinn der Fastenzeit und des Osterfestes erklärt bekommen. Letztes Jahr waren diese Kinder auch hier im Haus und waren traurig, dass sie Jesus an`s Kreuz genagelt sahen. Sie fragten, wer das getan hat und warum? Und wir Erwachsenen, was denken wir, wenn wir ein Kreuz sehen mit dem Gekreuzigten? Sind auch wir traurig und fragen nach den Schuldigen, nach dem Warum, Wieso und Weshalb? Okay, wir wissen, dass es so sein musste, damit Jesus den ihm vorgeschriebenen Weg, den Weg bis an das Kreuz und in den Tod gehen musste, damit er auferstehen kann am dritten Tag, um uns alle zu erlösen. Und so steht es schon bei Hiob 37/5 „Gott tut große Dinge, die wir nicht begreifen.“ Eigentlich doch unfassbar, dass der Vater seinen Sohn für uns opfert, damit dieser den Tod für uns besiegen kann. Und diese Fastenzeit, die mit dem Osterfest endet, verlangt von uns Opfer. Doch was opfere ich, auf was möchte ich verzichten, wie kann ich ganz persönlich mich einbringen und vorbereiten auf das österliche Fest? 2019 habe ich dazu viele Vorschläge und Anregungen gegeben. Sie können diese in unserem Archiv der ESH Homepage nachlesen und sich vielleicht neu inspirieren lassen. Eines steht fest, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom ESH sowie ich selbst wollten nicht auf die gebuchten Gäste aus den verschiedensten Bereichen des Lebens in dieser Zeit, der Fastenzeit, verzichten. Wir hatten uns gefreut, mit diesen Gästen die Zeit der Vorbereitung auf Ostern gemeinsam zu verbringen. Doch leider mussten wir erfahren, dass wir es nicht dürfen. Es ist schmerzlich und stimmt traurig, diese Umstände, die dazu führten, hautnah zu erleben. Vertrauen wir auf Gott, dass er uns die richtigen Impulse für die österliche Bußzeit gibt und wir uns darauf einlassen können. Dass wir uns freuen können auf Palmsonntag, die Karwoche mit dem Gründonnerstag, Karfreitag und der Osternacht. Dass wir all dieses in Gemeinschaft in den Gemeinden in unseren Kirchen feiern und begehen können. Unser Vater im Himmel wird uns nicht fallen lassen und das Kreuz, das wir zu tragen haben, wird nicht größer und schwerer sein als ER es uns zumutet und zutraut zu tragen. So können wir gestärkt aus dieser Fastenzeit kommen und mit freudigen Herzen das Osterfest feiern. Um dann zu singen,
Gl 326 „Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr / euer
Lothar Ansgar Pfeil
Geschäftsführer ESH

Grußwort zum Beginn des Jahres 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Mitstreiter des Edith-Stein-Hauses in Parchim.

Das Jahr „2021“ ist angebrochen und schon ein paar Tage alt. So manche Grüße und damit verbundene Wünsche erreichten uns aus vielen Bereichen des Lebens zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. Den Absendern dieser Grüße und Wünsche möchten wir auf diesem Wege von Herzen „DANKE“ sagen. Gerade in der heutigen Zeit tut dies sehr gut, wenn man für seine Arbeit wohlwollende, aufmunternde und liebe Worte erfährt. Und irgendwie lag der Fokus der Wünsche besonders auf Gesundheit in einer Zeit, wo ein Virus uns immer mehr in Atem hält und unser Leben mehr oder weniger durcheinanderbringt. Dieses schlägt sich natürlich auch auf die Abläufe und die Seminare im ESH nieder. So wurden sämtliche Veranstaltungen bis Anfang Februar storniert. Ich kann aber versichern, dass wir als Team des ESH uns - auch entsprechend dem von uns ausgearbeiteten Hygienekonzept - sehr viel Mühe geben und uns täglich neu engagieren, damit Sie als Gäste sich hier bei uns sicher und wohlfühlen können. Sicherlich sind wir nicht perfekt, doch wir arbeiten weiter daran, immer besser zu werden.

Wann wir die ersten Gäste in 2021 wirklich hier im ESH begrüßen dürfen, kann aus heutiger Sicht leider noch nicht gesagt werden.

Ich glaube, es ist auch wieder die Zeit, einmal „DANKESCHÖN“ zu sagen an alle Mitarbeiter/innen aus dem Generalvikariat in Hamburg und dem Erzbischöflichen Amt in Schwerin, die mitverantwortlich zeichnen für unsere Tätigkeit am und für den Menschen und deren Unterstützung für das Edith-Stein-Haus. Ihnen allen ein von Herzen kommendes „Vergelt’s Gott“!

Wir werden sehen, was uns 2021 bringen wird. Das Buch dafür ist aufgeschlagen und die ersten Zeilen sind wieder geschrieben. Wie viele es werden und ob es überwiegend positive oder vielleicht auch negative werden, dies weiß niemand, lassen wir uns überraschen. Und wie ich es in meinen Grußworten zu Weihnachten aus dem Lukas - Evangelium geschrieben habe und in vielen Grüßen, die wir erhielten, auch stand: Der Engel verkündete die frohe Botschaft, „Fürchtet euch nicht…“. Welche große Bedeutung dieser Worte in der heutigen Zeit! Fürchten wir uns also nicht und setzen unser Vertrauen in diese Worte.

Auf alle Fälle wünschen wir, das gesamte Team vom ESH, Ihnen / euch ein frohes, friedvolles, spannendes, vor allem aber gesundes sowie gesegnetes 2021.

Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Mit den besten Grüßen für die Zeit
Ihr / euer
Lothar Ansgar Pfeil
Geschäftsführer