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Grußwort Ostern 2018

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Unterstützer des Edith-Stein-Hauses Parchim!

Die österliche Bußzeit hat mit dem Aschermittwoch begonnen, wo wir uns mit dem Aschekreuz und den Worten „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ (Gen. 3,19) segnen ließen und wir uns seitdem auf das Erlöserfest vorbereiten – Ostern - die Auferstehung Jesus von Nazareth.

Und in vielen Liedern in unserem Gotteslob spiegelt sich in den Texten zur Fastenzeit die tiefe Trauer über die eigene Sünde und das Verlangen nach Vergebung und Verzeihung und geliebt werden durch unseren Vater im Himmel wider.

Vom 13.02. bis 16.02. waren 36 Kinder zu einem Vorbereitungskurs für ihre Erstkommunion in unserem Hause und legten zu Aschermittwoch das erste Mal das Bußsakrament ab. Was ein wunderbares Erlebnis, dieses so nah erfahren zu dürfen.

Auch wir sind aufgerufen, Buße zu tun und durch die vierzig Tage der Fastenzeit uns vorzubereiten auf das Osterfest. An vielen Orten werden Einkehrtage und Bußgottesdienste, Exerzitien, Gesprächsabende und andere Möglichkeiten der Vorbereitung angeboten. Auch im Edith-Stein-Haus waren Besinnungstage in der Fastenzeit und Exerzitien im Angebot. Zwei Gemeinden kommen noch ins Haus, um sich u.a. hier in Gebet und Besinnung auf das Osterfest vorzubereiten. Vielleicht wäre in der Zukunft diese Zeit für Sie persönlich oder für Ihre Gemeinde und die verschiedenen Kreise eine Chance, bei uns einzukehren um den Kreuzweg zu beten und sich auf die Kreuzigung und die Auferstehung vorzubereiten und vielleicht sogar das Osterfest hier zu feiern, wie es in der Vergangenheit immer wieder schon geschehen ist.

Und auch das persönliche Fastenopfer steht jedes Jahr von neuem auf dem Plan. Soll ich auf Nikotin oder Alkohol oder Fernsehen oder vielleicht Internet verzichten oder auf etwas anderes, was ich sonst sehr gerne mache? Vor ein paar Jahren war ich am Aschermittwoch bei einem Gottesdienst und der Pfarrer sprach in der Einleitung zu seiner Predigt, dass er für sich ein ganz besonderes Fastenopfer gefunden hatte. Er wollte all den Menschen einen Brief schreiben, welche er in der Vergangenheit aus Bequemlichkeit oder einem anderen Grund vergessen hatte zu schreiben. Was für ein schönes Zeichen, was für ein positiver Gedanke. Kein Verzicht, sondern etwas für den Nächsten tun, auch das kann Fastenopfer sein. Und dieses kann man sich in so vielfältiger Weise vornehmen: dem Nächsten etwas Gutes tun. Vielleicht ist solch ein Gedanke auch etwas für Sie?!

„Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15)

Auf alle Fälle würden wir uns freuen, wenn wir Sie hier im Haus als Gast – alleine oder in Gruppe - begrüßen dürfen. Fühlen Sie sich herzlich willkommen!
Ihr
Lothar Pfeil
Geschäftsführer